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INSTITUT FÜR MEDIZINISCHE INFORMATIK, STATISTIK UND EPIDEMIOLOGIE English Website

Biometrische Modellierung, Bioinformatik und Systembiologie

Die Aufgabe des Biometrikers geht wesentlich über die formal-statistische Analyse von Daten und Studien hinaus.

Systems Biology of Tissues (SyBiT) – Sächsische Exzellenzinitiative

Projektskizze im Rahmen der sächsischen Exzellenzinitiative. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website des IZBI.

Ein Biometriker soll sich auch inhaltlich

  • mit den Eigenschaften biologisch-medizinischer Messgrößen,
  • mit dem genauen Zustandekommen medizinisch-biologischer Daten (Experiment und Studien Design),
  • mit der Synthese und kritischen Bewertung bereits vorhandener medizinischer Evidenz und
  • mit den jeweils dynamischen Eigenschaften der zugrunde liegenden biologischen und medizinischen Prozesse

beschäftigen.

So kann er durch mathematisch-statistische Modellierung dieser Prozesse zum substanz­wissen­schaft­lichen Erkenntnisgewinn und Verständnis komplexer Zusammenhänge beitragen.

Die Forschungsinteressen in den Fachbereichen der Biometrie, Bioinformatik und Systembiologie im IMISE verteilen sich auf die folgenden Projektgruppen:

DYNAMO - DYNAmische MOdellierung von Prozessen der Stammzellorganisation
Fokus der wissenschaftlichen Arbeit in diesem Bereich ist die Entwicklung theoretischer Konzepte und mathematischer Modelle zur Beschreibung von Regulationsvorgängen innerhalb verschiedener Populationen von Gewebsstammzellen.
Modelle der Blutbildung
Ziel der Projektgruppe "Modelle der Blutbildung" ist es, mit Hilfe von biomathematischen Modellen ein umfassendes quantitatives Verständnis über die Dynamik von Proliferation und Differenzierung hämatopoetischer Zellpopulationen zu gewinnen. Anhand von klinischen und experimentellen Daten sollen insbesondere medizinisch relevante Störungen der Blutbildung untersucht und vorhergesagt werden.
Methoden der Evidenzsynthese und modellbasierte Studienplanung
Zum Krankheitsverständnis und für die Planung neuer klinischer Studien ist es erforderlich, bereits vorhandene Evidenz aus der Literatur zusammenzufassen und biometrisch relevante Aspekte der Krankheiten durch mathematische Modelle zu simulieren.
Analyse hochdimensionaler Mikrochipdaten
Ziel der Arbeiten innerhalb dieser Projektgruppe ist die Entwicklung und Anpassung statistischer Methoden, welche eine adäquate Verarbeitung, Beschreibung und modellierende Interpretation von hochdimensionalen Datenstrukturen ermöglichen.
Genetische Statistik
Ziel dieser Projektgruppe ist die Erarbeitung, Anwendung und Weiterentwicklung von statistischen und bioinformatischen Methoden in der Genetik.
Statistische Verfahren in der Bioinformatik
Ziel der Arbeiten in dieser Projektgruppe ist die Anwendung und Weiterentwicklung von statistischen Methoden in der Medizin und Bioinformatik.

Einen Überblick über die Forschungsaktivitäten der Universität Leipzig im Bereich der "Systembiologie" findet sich auf der Website des Interdisziplinären Zentrums für Bioinformatik Leipig (IZBI).

Letzte Änderung: 13.03.2014Redakteur: