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INSTITUT FÜR MEDIZINISCHE INFORMATIK, STATISTIK UND EPIDEMIOLOGIE English Website

Klinische Studien

Klinische Studien haben eine große Bedeutung bei der Überführung von Ergebnissen der Grundlagenforschung in die routinemäßige Anwendung, indem sie den Nachweis des therapeutischen Nutzens sowie der Unbedenklichkeit neu entwickelter Behandlungsmethoden erbringen. Dabei werden die neuen Therapieformen bei einer repräsentativen Gruppe von Patienten eingesetzt und der Erfolg nach biometrischen Gesichtspunkten ausgewertet

Da klinische Studien oft mehrere tausend Patienten einschließen und eine Dauer von einigen Jahren haben können, stellen sie große Anforderungen an die durchführenden Einrichtungen. Das IMISE bietet in enger Zusammenarbeit mit dem Koordinierungszentrum für Klinische Studien Leipzig (KKSL) eine Vielzahl von Kompetenzen bei der Planung, Durchführung und Auswertung von klinischen Studien, insbesondere in den Bereichen Studienkonzipierung und -design, Fallzahlplanung, Randomisation, CRF-Entwicklung, Datenbankerstellung und Telematik, Datenmanagement und biometrische Auswertung.

Am IMISE werden zur Zeit in folgenden Projektgruppen klinische Studien betreut:

Studien zum Non-Hodgkin-Lymphom (NHL)
Die Deutsche Studiengruppe Hochmaligne Non-Hodgkin-Lymphome (DSHNHL) führt klinische Studien zur Verbesserung der Behandlung von Patienten mit hochmalignen Non-Hodgkin-Lymphomen durch. Desweiteren wird eine von der Firma Hoffman - La Roche in Auftrag gegebene internationale Studie zur Therapie von Patienten mit hochmalignen Non-Hodgkin-Lymphomen betreut.
Erbliche Tumorerkrankungen
Die Verbundprojekte der Deutschen Krebshilfe "Familiärer Darmkrebs" und "Familiärer Brust- und Eierstockkrebs" verfolgen das Ziel, ratsuchende Menschen aus Familien mit Verdacht auf erbliche Krebsdisposition zu betreuen, molekulargenetische Analysen durchzuführen und Präventions-, Früherkennungs- sowie Behandlungskonzepte zu erarbeiten.
Molekulare Studien an Tumoren
Im Rahmen dieser Projektgruppe werden tumorbedingte Veränderungen des Genoms sowie deren Beziehung zum Therapieansprechen und der Überlebenszeit der Patienten erforscht. Zu den durchgeführten Projekten gehören die Verbundprojekte der Deutschen Krebshilfe "Molekulare Mechanismen bei malignen Lymphomen" und "Gliome".
Kompetenznetz Sepsis
Das Kompetenznetz Sepsis verfolgt das Ziel, in Deutschland eine kooperative Studiengruppe zur Erforschung der Sepsis und Durchführung großer klinischer Studien aufzubauen.
Kompetenznetz Herzinsuffizienz (KNHI)
Im Kompetenznetz Herzinsuffizienz soll bundesweit ein Forum und ein Aktionsprogramm für Patienten mit Herzschwäche aufgebaut werden und die Zusammenarbeit von Medizinern und Wissenschaftlern gefördert werden.
Letzte Änderung: 13.03.2014Redakteur: