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INSTITUT FÜR MEDIZINISCHE INFORMATIK, STATISTIK UND EPIDEMIOLOGIE English Website

Diplomarbeitsthema: Modellierung und Analyse von Hochverfügbarkeit im Krankenhausinformationssystem mit Hilfe des 3LGM²

Gegenstand

Die Arbeitsgruppe "Krankenhausinformationssysteme" am IMISE unter der Leitung von Prof. Dr. Alfred Winter hat in Form des Meta-Modells 3LGM² eine Sprache zur Beschreibung von Krankenhausinformationssystemen (KIS) und in Form des 3LGM²-Baukastens ein hierzu passendes graphisches Modellierungswerkzeug entwickelt. Die mit dem Baukasten erstellten Modelle sollen Informationsmanager im Krankenhaus bei ihren Aufgaben unterstützen. Im Rahmen des Informationsmanagements sind u.a. Architekturentscheidungen zu treffen um größtmögliche Verfügbarkeit (Hochverfügbarkeit) der Anwendungssysteme zu gewährleisten.

Problematik

Die zu erwartende Verfügbarkeit von Anwendungssystemen ergibt sich u.a. aus dem Ausfallrisiko des Anwendungsprogramms des Anwendungssystems und den Ausfallrisiken der Physischen Datenverarbeitungsbausteine (z.B. Server, Clients, Kommunikationsnetz-komponenten), auf denen das Anwendungssystem installiert ist. Von entscheidender Bedeutung ist ferner die Struktur, in der die Physischen Datenverarbeitungsbausteine angeordnet sind (Reihen- vs. Parallel-"Schaltung") In verschiedenen Publikationen wurden bereits Aussagen über Ausfallrisiken solcher Komponenten gemacht.

Weder das Meta-Modell 3LGM² noch der 3LGM²-Baukasten bieten bislang die Möglichkeit, Ausfallrisiken bzw. die Verfügbarkeit einzelner Komponenten strukturiert zu modellieren und aus den Ausfallrisiken der einzelnen Komponenten und der Strukturen die zu erwartende Verfügbarkeit eines bestimmten Anwendungssystems abzuleiten.

Ziele

  • Literaturrecherche über Arten und Quantifizierung von Ausfallrisiken und über Strategien zur effizienten Reduzierung von Ausfallrisiken.
  • Das Meta-Modell 3LGM² soll so erweitert werden, dass Ausfallrisiken bzw. Verfügbarkeit von Werkzeugen der Informationsverarbeitung modelliert werden können.
  • Es sollen Algorithmen entwickelt werden, die die Struktur, in der die einen Anwendungsbaustein unterstützenden Physischen Datenverarbeitungsbausteine angeordnet sind (Reihen- vs. Parallel-"Schaltung") erkennt und hieraus und aus den Ausfallrisiken der einzelnen Komponenten die zu erwartende Verfügbarkeit eines bestimmten Anwendungssystems ableiten.
  • Die Meta-Modell-Erweiterung und die Algorithmen sollen im Baukasten implementiert werden.
  • Die Anwendbarkeit der Lösung soll an einem realistischen Beispiel aus dem Klinikuminformationssystem des Universitätsklinikums Leipzig demonstriert werden.

Ansprechpartner

Tel.: +49 341 97 16107
Postanschrift: Prof. Dr. Alfred Winter
Universität Leipzig
Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie
Härtelstraße 16-18
04107 Leipzig
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Letzte Änderung: 07.09.2016Redakteur: Zeit: 0,071 s