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INSTITUT FÜR MEDIZINISCHE INFORMATIK, STATISTIK UND EPIDEMIOLOGIE English Website

Diplomarbeitsthema: Anforderung und Vergleich von Reportingwerkzeugen

In dem Projektbereich Management von Informationssystemen im Gesundheitswesen am IMISE haben wir uns zum Ziel gesetzt, in Forschung, Lehre und Dienstleistung konkret dazu beizutragen, dass Gesunde und Kranke sowie die medizinisch Tätigen und Forschenden besser darin unterstützt werden, Krankheiten vorzubeugen, zu heilen und zu lindern und Ursachen und Wirkungen menschlicher Krankheiten besser zu verstehen. Dazu gehört auch, dass das berufliche Handeln des medizinischen Personals in seinen Einrichtungen unterstützt wird.

Wir wollen dies unter anderem durch die Entwicklung verbesserter Methoden und Werkzeuge für das Informationsmanagement im Gesundheitswesen tun. Wir befassen uns daher in der Forschung unter anderem mit der Entwicklung eines durchgängigen Begriffssystems zur Beschreibung der Informationssysteme und ihres Managements und der Entwicklung von Werkzeugen für das Management von Informationssystemen.

Gegenstand

Überwachung auf strategischer, taktischer und operativer Ebene ist ein wichtiger Bestandteil des Kreislaufs des Informationsmanagements. Die durch systematische Überwachung gewonnenen Informationen bilden eine Grundlage für die strategische Planung, fließen aber auch in die Planung und Steuerung von Projekten im taktischen Informationsmanagement ein und können Maßnahmen im operativen Informationsmanagement zur Folge haben. Die Überwachung auf allen drei Ebenen soll letzten Endes sicherstellen, dass die Ziele, die in der strategischen Rahmenplanung festgelegt wurden, tatsächlich erreicht werden.

Das IMISE etabliert für das Universitätsklinikum Leipzig AöR derzeit einen KIS-Monitor, der Kennzahlen zur Nutzung und Qualität des Informationssystems zur Verfügung stellt. Die den Kennzahlen zugrunde liegenden Daten befinden sich in den unterschiedlichen klinischen und administrativen Anwendungssystemen, aus denen sie extrahiert und der Zielgruppe aufbereitet zur Verfügung gestellt werden müssen.

Problematik

Derzeit werden die den Kennzahlen zugrunde liegenden Daten händisch erfasst, in einer relationalen Datenbank gespeichert und die Kennzahlen mittels dynamisch erzeugten Grafiken im Webbrowser dargestellt. Mit der Fortentwicklung des KIS-Monitors steigt der Aufwand der Datenbeschaffung und –aufbereitung stetig an. Daher ist zu überlegen, ob am IMISE ein leistungsfähiges Werkzeug mit Schnittstellen zu den die Daten enthaltenden Anwendungssystemen entwickelt werden soll oder ein bereits existierendes Reportingwerkzeug eingesetzt werden kann.

Ziele

In der Arbeit sollen

  • die grundsätzlichen Anforderungen an ein Reportingwerkzeug analysiert,
  • Anforderungen für das Reportingwerkzeug im speziellen Fall des KIS-Montiors erhoben
  • und existierende Reportingwerkzeuge anhand dieser Anforderungen verglichen und bewertet werden.

Ansprechpartner

Das Thema ist als Arbeitsthema für eine Diplom- oder Master-Arbeit in der Medizinischen Informatik oder Informatik zu vergeben.

Bei Interesse am Thema freue ich mich über eine E-Mail oder einen Anruf:

Postanschrift: Ulrike Müller
Universität Leipzig
Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie
Härtelstraße 16-18
04107 Leipzig
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Letzte Änderung: 07.09.2016Redakteur: Zeit: 0,023 s