Modellanalyse der in-vitro-Koloniebildung hämatopoetischer Vorläuferzellen
Ein experimenteller Ansatz, um in-vivo-Verhalten und die zugrunde liegenden Regulationsprozesse hämatopoetischer Stammzellen zu untersuchen und zu verstehen, ist der Einsatz spezieller Kultursysteme. Diese Assays (z.B. Koloniebildungsassays wie CFU-S oder CAFC) ermöglichen die Einschätzung des Koloniebildungspotentials der Zellen. Um die Assay-Resultate zur Bestimmung der Anzahl und/oder der Qualität der Stammzellen verwenden zu können, ist es erforderlich, makroskopische Beobachtungen (Größe und Dauer der Koloniebildung etc.) und zugrunde liegende mikroskopische Mechanismen auseinanderzuhalten.
Um ein in dieser Arbeitsgruppe entwickeltes Simulationsmodell auf diese Fragen anwenden zu können, ist es notwendig, in-silico-Assays zu etablieren, die die Situation in den Kultursystemen und den Messvorgang imitieren. Durch das Projekt soll eine Modellversion entwickelt werden, die an diese Situation angepasst ist und die die Simulationsanalyse von in-vitro-Experimenten ermöglicht. Dabei soll als erster Schritt das Beispiel von einzelzellinduzierten CAFC-Assays betrachtet werden.
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