Entwicklung und Validierung eines neuen quantitativen Modells der Stammzellproliferation zur Erklärung von Kompetitionsprozessen bei chronischer myeloischer Leukämie
Kompetitionsprozesse zwischen normalen und malignen Zellen treten bei vielen klonalen Erkrankungen des hämatopoetischen Systems auf. Die Mechanismen sind weitgehend unverstanden. Es gibt Hinweise, dass es sich hierbei um dynamische Prozesse im Bereich der hämatopoetischen Stammzellproliferation und Zell-Stroma Interaktion handelt. Ein neuartiges, bereits an tierexperimentellen Daten validiertes Stammzellmodell soll im Rahmen dieses Projektes für die humane Situation erweitert und validiert werden. Dieses Model erklärt die Selbsterneuerungskapazität von Stammzellen auf der Basis von Stammzell-Stroma-Interaktionen. Auf der Basis von einzellbasierten Simulationen ermöglicht das Modell die Beschreibung und Erklärung klonaler Kompetitionsphänomene. Das validierte Modell wird eingesetzt um Therapiestrategien zu simulieren und damit zur Optimierung vorhandener und Entwicklung neuer Therapieschemata beizutragen.
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