Ermittlung von prognostischen Faktoren für Tumoroutcome
Für die Behandlung der Non-Hodgkin Lymphome gibt es seit mehreren Jahren einen international anerkannten Prognostischen Index. Dieser teilt basierend auf 5 Faktoren (Alter > 60, LDH > N, Stadium III/IV, Allgemeinzustand ECOG >1 , mehr als ein Extranodalbefall) die Patienten in 4 Risikogruppen (0,1 Faktor=low risk, 2 Faktoren=low/ intermediate risk, 3 Faktoren= high/ intermediate risk, 4,5 Faktoren= high risk) ein. Der Prognostische Index basiert auf klinischen zum Teil durch subjektive Einschätzungen erhobenen Faktoren. Die biologischen Größen, welche die Prognose des Patienten bestimmen sind in der Literatur oft nur univariat und an kleinen Kollektiven beschrieben. Ziel dieses Projektes ist es biologische Prognosefaktoren zu ermitteln und den Zusammenhang zu den klinischen Faktoren zu beschreiben.
Im Rahmen des Projektes werden auch spezielle Fragestellungen zum Auftreten von Rezidiven und insbesondere ZNS-Rezidiven untersucht.
Kooperation
- Prof. Dr. med. M. Pfreundschuh (Med. Klinik I, Universität des Saarlandes Homburg)
- Dr. R. Schmits (Med. Klinik I, Universität des Saarlandes Homburg)
- Prof. Dr. N. Schmitz (Abteilung Hämatologie, AK St. Georg Hamburg)
- Dr. V. Böhme (Abteilung Hämatologie, AK St. Georg Hamburg)
- Prof. Dr. Lorenz Trümper (Abteilung Hämatologie und Onkologie, Georg-August-Universität Göttingen)
- Dr. Jung (Abteilung Hämatologie und Onkologie, Georg-AugustUniversität Göttingen)
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