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INSTITUT FÜR MEDIZINISCHE INFORMATIK, STATISTIK UND EPIDEMIOLOGIE English Website

Regularien zum Seminar KIS

1. Ziele des Seminars

Das Seminar gibt den Studierenden die Möglichkeit, unter Anleitung eines Betreuers einen tieferen Einblick zu einem Thema aus dem Bereich der Krankenhausinformationssysteme zu erarbeiten.

Neben der reinen Wissens- und Inhaltsvermittlung dient das Seminar der Weiterentwicklung von selbständiger Bearbeitung eines Themas, einer überzeugenden Präsentation (Seminar-Vortrag) und Vertiefung von Kenntnissen zu Recherche und Zitieren. Das Anfertigen der Seminararbeit dient bereits dem Erlernen des selbstständigen wissenschaftlichen Arbeitens und damit der Methoden, die für das Anfertigen der Diplomarbeit erforderlich sind.

2. Aufbau der Seminararbeit

Um das problemorientierte Arbeiten zu erlernen und sicherzustellen, ist für die Seminararbeiten die in Anlage 1 beigefügte Vorlage zu verwenden (achten Sie bitte auf die Kommentare zu den einzelnen Gliederungspunkten).

Die Seminararbeit soll etwa 15–20 Seiten umfassen.

3. Aufbau des Seminar-Vortrages

Für den Vortrag sind 45 Minuten mit anschließend etwa 15–20 Minuten Diskussion vorgesehen. Im Abschluss erfolgt eine kurze Bewertung durch die Betreuer.

Ein Überziehen der Vortragszeit ist nicht zulässig. Wir werden den Vortrag nach 45 Minuten beenden – lieber also kürzer vortragen und den Vortrag auch zu Ende bringen können. Es empfiehlt sich, den Vortrag vorab zu proben, um eine realistische Zeitschätzung zu erlangen.

Der Vortrag soll nicht alle Details der Seminararbeit darstellen, sondern vielmehr einen schlüssigen Überblick vermitteln. Der Aufbau des Vortrags orientiert sich an dem Aufbau der Seminararbeit (Kap. 2); insbesondere sind bei dem Vortrag Gegenstand, Problem, Motivation, Ziel und Diskussion darzustellen.

Für den Vortrag ist nach Möglichkeit die Vorlage für Powerpoint-Präsentationen zu verwenden.

4. Hinweise zur Eigenleistung

Grundlage für die Ausarbeitung des jeweiligen Themas ist eine gründliche Recherche im Themenumfeld der als Einstieg angegebenen Artikel. Dabei ist es ausdrücklich nicht hinreichend, mit bekannten Suchmaschinen im Internet zu recherchieren. Vielmehr wird von den Studierenden erwartet, dass sie auch referierte Veröffentlichungen (wissenschaftliche Zeitschriften (auch elektronisch), Bücher) in die Erarbeitung einbeziehen (und mit entsprechenden Quellenangaben belegen). Informationen zum Thema der Literaturrecherche finden sich auf der Hauptseite des Graduierendenseminars und im Aufsatz PDF Literaturrecherche für Informatiker (105 kB, 8 Seiten).

Wie an der Forderung aus Kapitel 2 und 3 nach einer "Diskussion" bereits ersichtlich, ist es "nicht ausreichend", die Seminararbeit oder den Vortrag als eine Folge wörtlicher Zitate zu gestalten. Vielmehr sind ggf. mit Hilfe auch von Zitaten die in der Einleitung beschriebenen Probleme und das oder die dort beschriebenen Fragen zu beantworten.

Weiterhin wird von den Studierenden erwartet, dass sie die Ergebnisse ihrer Arbeit (selbst)kritisch vergleichen und bewerten. Dazu gehören auch Empfehlungen für eine weiterführende Bearbeitung des Themas.

5. Hinweise zum Zitieren

Wörtliches Zitat: Ein Text wird aus einer Quelle genau übernommen. Diese Zitate werden in doppelte Anführungszeichen gesetzt.

Sinngemäßes Zitat: Der Inhalt einer Quelle wird sinngemäß widergegeben und mit Formulierungen wie "Siehe" oder "Vgl." begonnen.

Beide Zitat-Formen werden ausdrücklich gekennzeichnet durch Autor(en) und Jahreszahl in eckigen Klammern.

Im Literaturverzeichnis erfolgen die Angaben in der im medizinischen Bereich üblichen Vancouver-Zitierweise:

Artikel eines Buches

DRASDO D (1998): A Monte Carlo Approach to Growing Solid Non-vascular Tumors. In: Beysens D, Forgacs G (eds.), Dynamical Networks in Physics and Biology - At the Frontier of Physics and Biology. Berlin: Springer, 171-181.

Buch

HAUX R, LAGEMANN A, KNAUP P, SCHMÜCKER P, WINTER A (1998): Management von Informationssystemen. Stuttgart: Teubner-Verlag.

Artikel aus Zeitschrift:

POTTEN CS, LÖFFLER M (1994): Stem Cells: Attributes, Cycles, Spirals, Pitfalls and Uncertainties. Lessons for and from the Crypt. Development 110, 1001-1020.

Artikel aus dem Internet:

WINTER A, Forschung, http://people.imise.uni-leipzig.de/alfred.winter/Forschung/index.html, aufgerufen 10.04.2005

6. Voraussetzungen Scheinvergabe

Voraussetzungen sind:

  • Teilnahme an den Seminarveranstaltungen
  • erfolgreicher Vortrag
  • schriftliche Ausarbeitung von 15–20 Seiten spätestens eine Woche nach Vortrag

Achtung! Wir prüfen regelmäßig alle Arbeiten auf Plagiate (Zitieren ohne Quellenangabe). Hierbei verwenden wir die gesamte Palette der Methoden, die in http://www.f4.fhtw-berlin.de/~weberwu/papers/plagiat.shtml beschrieben sind. Arbeiten, die Plagiate enthalten, werden nicht als erbrachte Leistung anerkannt. Dazu zählt auch falsches Zitieren. Eine Wiederholung der Arbeit ist erst im Rahmen des nächsten Seminars möglich.

7. Kontakt

Postanschrift: Ulrike Müller
Universität Leipzig
Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie
Härtelstraße 16-18
04107 Leipzig
Tel.: +49 341 97 16122
Postanschrift: Alexander Strübing
Universität Leipzig
Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie
Härtelstraße 16-18
04107 Leipzig

8. Anlage

Word-Vorlage für Seminar-/Diplomarbeiten:

Letzte Änderung: 07.09.2016 Zeit: 0,05 s